1. Mai 2016 http://barrioantifascista.blogsport.de Carlo Giuliani Park - Berlin Kreuzberg Tue, 26 Apr 2016 16:25:49 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Barrio Antifascista Calling http://barrioantifascista.blogsport.de/2016/04/26/barrio-antifascista-calling/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2016/04/26/barrio-antifascista-calling/#comments Tue, 26 Apr 2016 16:25:49 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2016/04/26/barrio-antifascista-calling/ April 2016.

In diesem Jahr wird es am ersten Mai kein Barrio Antifascista im Carlo Giuliani Park in Berlin Kreuzberg geben. Im letzten Jahr haben wir durch die „Stille, die in den Ohren schreit“ gegen eine sinnentleerte Biermeile, von der wir kein Teil sein wollen, protestiert. Zum kommenden ersten Mai sagen wir unsere Arbeit komplett ab.

Diese Absage fällt uns schwer, denn wir haben das Barrio Antifascista gerne organisiert und finden nach wie vor, das wir einen linken, unkommerziellen und solidarischen Space, gerade am ersten Mai in Kreuzberg dringend brauchen. Ein gemeinsamer Ort, an dem sich verschiedenste Menschen treffen und austauschen können, ein Ort an dem wir laut das sagen, was wir zu sagen haben. Ein Ort, der das andere, das rebellische Berlin zum Ausdruck bringt. Ein gemeinsamer Ort von und für Aktivist*innen für vor und nach den Demonstrationen.

Unser Entschluss, diesen Ort nicht noch einmal zu öffnen, ist vielschichtig. Die Stimmung, die wir uns für ein Barrio Antifascista wünschen, droht in der Masse und Belanglosigkeit eines unpolitischen Strassenfestes unterzugehen und das, was wir zu sagen haben, droht in der Unerträglichkeit des Mainstreams zu versinken.

Die Entwicklung, die das MyFest in den letzten Jahren vollzogen hat,
hat für uns nichts, aber auch gar nichts mit einem Anwohner*innen Fest zu tun, noch weniger mit politischer Artikulation, am wenigsten mit dem Ersten Mai als linkem, rebellischem Protesttag. Dieses Strassenfest hat auch nichts mit dem Kreuzberg zu tun, das wir uns vorstellen – es ist vielmehr das Gegenteil von dem, wie wir uns die Stadt wünschen. Es ist ein trauriger Ausdruck dessen, was aus der Stadt geworden ist! Eine Stadt die alle alternativen Kultur- und Lebensentwürfe erfolgreich bekämpft und zerstört hat, ein Ort an dem das Verwertungs- und Kontrollsystem reibungslos funktioniert, in dem alles vermarktet und verkauft wird, was sich irgendwie zu schnellem Geld machen lässt. Eine Stadt für die, die sie sich (noch) leisten können.

Das wir bei diesem Spiel nicht mit von der Partie sein wollen, erklärt sich von selbst. Das es in drei Jahren Barrio Antifascista gelungen ist, einen Ort zu schaffen, an dem eine solidarische Stimmung gelebt wurde und sich ein Raum für radikale kulturelle und politische Artikulation geöffnet hat, ist das Positive und die Inspiration, die wir für das Jahr 2017 mitnehmen wollen.
Trotzdem bleibt unser Resumee, dass diese Idee bei der rasanten Entwicklung um das MyFest in diesem Jahr nicht mehr umgesetzt werden kann.

Wir wissen, das viele Anwohner*innen, Freund*innen und Genoss*innen schon im letzten Jahr einen gemeinsamen Freiraum schmerzlich vermisst haben. Uns geht es genau so und auch wir wünschen uns einen gemeinsamen autonomen und linken Ort, der für Subkultur und politische Statements offen ist.
Diesen neu zu erfinden und zu gestalten, wird die Herausforderung für uns alle im nächsten Jahr sein.

Doch es gibt noch weitere Gründe, warum wir diese Absage formulieren: Als Barrio Antifascista haben wir uns im letzen Jahr an der Organisation eines politischen Konzertes auf dem Oranienplatz beteiligt. Ein Bündnis vieler Gruppen hat an diesem Tag gegen die erneute Verschärfung des Asylrechts demonstriert. Als starken Ausdruck des Ganzen gab es eine Kundgebung mit vielen Redebeiträgen, diversen Bands und 10.000 Demonstrierenden. Wir haben also genau das gemacht, was wir am ersten Mai auch machen, nur mit dem Unterschied, das Polizei, Bezirk und Ordnungsamt alles andere als glücklich über unsere Arbeit waren. Den ganzen Tag über gab es Schikanen und Versuche von Seiten der Polizei unsere Arbeit zu behindern. Dem Anmelder der Veranstaltung werden jetzt diverse Verstösse gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen, unter anderem wegen des Aufstellens von Dixie-Toiletten und des Aufbaus einer Crew-Küche, sowie Tischen und Bänken im Backstagebereich. Nun erhebt das Ordnungsamt eine Geldstrafe von fünfhundert Euro wegen „Caterings ohne Genehmigung“. Es ist dasselbe Ordnungsamt, dieselbe Bürgermeisterin, dieselbe Polizeidirektion die zum Myfest einlädt und sich freuen würde, wenn wir zur Imagepflege etwas linke Folklore darbieten würden. Nix Da!

Wir fordern die sofortige Einstellung aller Verfahren gegen die Anmelder des Konzertes vom 18.04.2015!

Die Vertreter von Polizei, Senat und Ordnungsamt, die sich jetzt die Rettung des MyFests auf die Fahnen schreiben sind dieselben, die verantwortlich sind für die Umwandlung eines ganzen Kiezes im Friedrichshain in ein Gefahrengebiet, sind dieselben, die mit aller Härte versuchen die letzten selbstverwalteten Strukturen in dieser Stadt zu zerstören und zu stressen wo es nur geht.

Die vielbeschworene „Repolitisierung“ des Myfests ist lachhaft und nichts mehr als ein taktischer Schachzug um die Genehmigung als politische Veranstaltung zu erhalten. Politische Artikulation ist aber an allen anderen Tagen in diesem Kiez nicht gewünscht! Proteste gegen Gentrifizierung, Rassismus, polizeiliche Willkür etc. werden nach wie vor kriminalisiert und mit der Härte von Knüppeln und Gesetzen verboten wie u.a. die Erfahrung vom 18.04.2015 zeigt.

Unser Kiez braucht weder ein pseudopolitisches Massenbesäufnis, noch mehr Konsum, Ignoranz und Selbstzufriedenheit. Auch keinen zur Show gestellten debilen Mainstream im Ausnahmezustand – das erleben wir schon die restlichen 364 Tage im Jahr auf dem Schicki-Micki-Öko-Bio-Catwalk oder der Bierbike-Rennstrecke vor unserer Haustür.
Unser Kiez braucht Kollektivität, Nachbarschaft und Solidarität. Wir brauchen Versammlungen um die alltäglichen Belange zu besprechen, unkommerzielle Orte um zusammen zu kommen, Demonstrationen und alternative Artikulation. Unser Kiez braucht Freiheit und Respekt!

In den Wochen nach dem ersten Mai, wenn die Berge aus Plasikmüll und Bierflaschen beseitigt sind, rechnen wir mit der polizeilichen Räumung des Kiezladens M99 in der Manteuffelstrasse. Wir solidarisieren uns mit unserem Nachbarn HG, der dort seinen Laden seit über 30 Jahren betreibt. Wir fordern die sofortige Einstellung der Räumungsvorbereitungen und die Rückkehr an den Verhandlungstisch.

Wir grüssen die räumungsbedrohte Friedelstrasse 54 in Neukölln und den letzten Kilometer Anarchie in Friedrichshain!

Wir unterstützen die Idee eines selbstorganisierten, politischen und unkommerziellen Kiezfestes im nächsten Jahr!

Wir grüssen den Revolutionären ersten Mai auf der ganzen Welt!

Wir grüssen die antifaschistischen Blockaden in Schwerin, in Plauen, Stuttgart und Berlin!

Wir Grüssen die Nuit-Debout-Proteste in Frankreich!

Unsere Solidarität gilt den Geflüchteten die an Europas Grenzen festsitzen! Wir wollen Euch willkommen heissen und fordern sichere Wege und einen würdigen Aufenthalt hier in unserer Stadt!

Hasta Siempre!

Barrio Antifascista, im April 2016
Berlin Kreuzberg.

Wir sehen uns auf der revolutionären ersten Mai-Demonstration um 18 Uhr auf dem Oranienplatz – kommt zum „…Für Alle Block“ und lasst uns zusammen für eine ganz andere Welt demonstrieren!

Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg erster mai 2016

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BARRIO ANTIFASCISTA – Carlo Giuliani Park – 2015 http://barrioantifascista.blogsport.de/2015/04/13/barrio-antifascista-carlo-giuliani-pakrk-2015/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2015/04/13/barrio-antifascista-carlo-giuliani-pakrk-2015/#comments Mon, 13 Apr 2015 12:26:17 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2015/04/13/barrio-antifascista-carlo-giuliani-pakrk-2015/ Magenta verschlief den ganzen nächsten Morgen, und als sie aufwachte, drehten sich die Gedanken immer noch endlos in ihrem Schädel und ließen sie nicht mehr los. Sie frühstückte nichts ausser Kaffee, drückte sich die Kopfhörer in die Ohren und verließ das Haus mit selbstzerstörerischem Dezibel Geknüppel auf den Trommelfellen, um ziellos durch die Stadt zu laufen. Sie wählte Cyans Nummer, aber nur der Anrufbeantworter klickte sich ein: „Hey Cyan, mir geht’s beschissen, ich brauch heute jemanden zum Reden, und….“ „Hey Magenta, bist du das?“ Cyan hatte den Hörer abgenommen, wie immer unter Strom, redete gegen ihre Aussichtslosigkeit an, machte blöde Witze um sie aufzuheitern und zog ihr sogenanntes Notprogramm auf: „Alles klar, ich komm vorbei!“

Als Cyan dann vor ihrer Tür stand, einen riesigen Hut mit breiter Krempe und Schleier auf dem Kopf, das dazugehörige regenbogenfarbene Kleid spannte ein Jahrhunderte altes Zelt über den Boden. „Tränen im Regen sind Verschwendung!“ hatte sie zur Begrüssung gesagt, „Wir müssen heute die Regierung stürzen!“ Dann hatte sie ihr ein ein ähnliches Kleid samt Hut übergestülpt, und sie hinter sich her gezogen. Unterwegs erklärte sie ihr, das es nicht immer nur darum gehen kann, abzuwarten bis der Zustand eintritt, auf den alle warten, dieser Moment an dem alle Fragezeichen ausgeräumt sind. „Das Warten wird dich immer lähmen, weil dir die Unsicherheit die Kraft zum Handeln raubt. Dein Leben bleibt ein Stück Blei, solange sich das nicht ändert…“

„Und wie, meine Königin?“ hatte Magenta zynisch gefragt… Dann hatte sie Cyan in ein Café namens Kranzler Eck am Kurfürstendamm geschleppt, das angefüllt war vom Tuscheln geschwätziger Rentner_innen und dem hundertfachen Klappern benutzter Kaffeetassen. Magenta wurde an einen Tisch gesetzt bevor Cyan auf den selbigen gestiegen war und quer durch die Kaffeekränzchen geschrien hatte: „Meine Damen und Herren, können sie bitte für einen Augenblick ruhig sein und aufhören zu sprechen!“ Augenblicklich waren sämtliche Gespräche verstummt und es wurde mucksmäuschenstill. Alle hatten auf Cyan in ihrem grellen Kleid gestarrt, wie auf ein Krebsgeschwür, einen mutierten Fremdkörper mitten in ihrer Gesellschaft, eine Anmaßung in der öffentlichen Ordnung.

Alle hatten erwartet, das sie nun etwas sagen würde, unruhig raschelten die verknitterten Füsse unter den Tischen und das glänzende Geschirr klimperte nervös… die Stille in der unerfüllten Erwartungshaltung baute sich auf wie ein riesiger Heissluftballon, der bedrohlich grösser und grösser wurde. Auch Magenta hatte diesen Moment in unangenehmer Erinnerung, war auf ihrem Stuhl hin und her gerutscht und sich nichts sehnlicher gewünscht, als dass diese undefinierte Stille endlich vorbei sein sollte. Dann, nach einer zweistündigen Minute, war Cyan mit einem „Vielen Dank!“ wieder vom Tisch gestiegen, und hatte Magenta hinter sich her zum Ausgang gezogen. „Na!?“ hatte sie Magenta erwartungsvoll angesehen, „Hast du gespürt wie laut das Nichts in den Ohren schreit?“ – und Magenta hatte ihr einen Kuss dafür gegeben.

Barrio Antifascista 2015 -
Reclaim your park
Ein Labor der aufständischen Phantasie
Ein Ort der wunderschönen Wut

Du bist Deine eigene Bühne
Du bist Deine eigene Revolution
Du bist Deine eigene Intervention
Du bist Deine eigene Farbe

Dieses Jahr:
kein
Spektakel
kein
Konsum
keine
Bar
keine
Bühne

Reclaim your park!

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Barrio Antifascista 2015 -
Reclaim your park
A place for beautiful trouble,
A laboratory for insurrectionary imagination

You are your own stage
You are your own revolution
You are your own intervention
You are your own colour

This year:
No
spectacle
No
consumism
No
Bar
No
stage

Reclaim your park!

Barrio Antifascista Plakat berlin kreuzberg 1. Mai 2015

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http://barrioantifascista.blogsport.de/2015/04/13/barrio-antifascista-carlo-giuliani-pakrk-2015/feed/
Barrio Antifascista 2014 http://barrioantifascista.blogsport.de/2014/04/01/barrio-antifascista-2014/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2014/04/01/barrio-antifascista-2014/#comments Tue, 01 Apr 2014 17:50:42 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2014/04/01/barrio-antifascista-2014/ Ein Monat vor dem ersten Mai – höchste Zeit dass wir mit dem diesjährigen Line Up für das Barrio Antifaschista um die Ecke biegen:

Here we go:

Wir freuen uns besonders, in diesem Jahr unsere antifaschistischen Genossen von Moskow Death Brigade und What We Feel aus Moskau im Barrio begrüssen zu können.
Beide Bands und ihre Freund_Innen kämpfen seit Jahren aktiv auf der Strasse und mit ihrer kulturellen Arbeit gegen Neo-Nazis in Russland.
Ihre Tour ist Teil einer Öffentichkeits- und Spendenkampagne für die Angehörigen von Ivan „Vanya“ Khuturoskoy.
Ivan wurde 2009 im Treppenhaus zu seiner Wohnung von einem Neo-Nazi erschossen – er war Punkrocker, Skinhead, aktiver Antifaschist und Teil der WWF Crew.
Wir fühlen uns den Freund_Innen von Ivan eng verbunden, und sie in ihrem Engagement zu unterstützen ist für uns gelebte Solidarität und Sinn
und Zweck eines Ortes wie dem Barrio Antifascista.

Einige griechische Genoss_Innen aus der Stadt Perama werden uns von ihrem Kampf gegen sklavenartige
Arbeitsverhältnisse in ihrer Stadt, die eine Arbeitslosenquote von 90% hat und von dem Aufbau
eines selbstverwalteten Arbeitslosenzentrums berichten.

Mit Fil begrüssen wir einen altbekannten, aber immer wieder urkomischen und kurzweiligen
Freak, der mit dem Besten aus diversen Jahren Polit Comedy am Start ist. Den Abend abrunden werden unsere FreundInnen und Genoss_Innen Lena Stöhrfaktor,
Tapete und Guts Pie Earshot, die sich erst kürzlich zum „Outsourced Underground“  zusammengefunden haben. 

Nachmittags werden uns ausserdem Riva mit ein paar freshen aber auch legendären Tracks aus Anarchist Academy 
Zeiten unterhalten, der Insektologe Inox Kapell wird die Fauna des Carlo Giuliani Parks unter die Lupe
nehmen und freut sich über Eure Begleitung.
Wir sind gespannt!

Wir wollen auch dieses Jahr wieder einen Freiraum mit radikalem linken
Kulturprogramm schaffen. 
Es geht uns dabei aber nicht darum, ein tagesfüllendes Bespassungsprogramm
anzubieten, sondern einen Raum zu schaffen, der offen ist für Kommunikation und entspanntes, respektvolles
Miteinander, einen Ort, der zum Verweilen einlädt, zum Diskutieren, sich Informieren, lange nicht gesehene
GenossInnen wiedertreffen. Kein Raum des frontalen Konsums, sonder ein Ort für Alle, die sich davon angesprochen
fühlen und viel mehr als Bier und Mukke wollen. 
Das Barrio sind wir alle und es lebt davon, dass Ihr es nutzt und mitgestaltet!  

In der Zeit zwischen 18 und 21 Uhr passiert bei uns an der Bühne nix! Wir rufen Euch alle dazu auf, Euch an der revolutionären 1. Mai zu beteiligen!

Am 1. Mai – vor und nach der Revolutionären 1. Mai Demo – BARRIO ANTIFASCISTA Open Air – ab 14 Uhr im Carlo Giuliani Park!
14 Uhr – DJ VAGA *mestizo djset aus berlin
15 Uhr – RIVA *anarchist scademy
16 Uhr – FIL THE SCHRILL *berlins finest comedy
17 Uhr – DJ SPONTI MANIFESTANTI *kiezbeatz xberg
18 Uhr – REVOLUTIONÄRE 1.MAI DEMO *lausitzer platz
21 Uhr – MOSCOW DEATH BRIGADE *antifascist hip-hop from moskow
22 Uhr – WHAT WE FEEL *radical antifascist hardcore from moskow
23 Uhr – OUTSOURCED UNDERGROUND *lena störfaktor & tapete vs. guts pie earshot

15 & 16:30 Uhr – INOX KAPELL – Insektoide Exkursion im Carlo Giuliani Park

und natürlich wie immer: Kinderspace der Freien Schule Kreuzberg, Redebeiträge, Infotische, Kistenklettern und die Solibar.

Der Kampf um Befreiung ist international. Wir grüssen den revolutionären ersten Mai auf der ganzen Welt und Alle, die täglich für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen!

Barrio Antifascista im April 2014

Barrio Antifascista 1. Mai berlin Kreuzberg

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http://barrioantifascista.blogsport.de/2014/04/01/barrio-antifascista-2014/feed/
V wie Verfassungsschutz http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/10/21/v-wie-verfassungsschutz/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/10/21/v-wie-verfassungsschutz/#comments Mon, 21 Oct 2013 17:29:13 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/10/21/v-wie-verfassungsschutz/ Viele, Viele Grüsse an das nö theater aus Köln!!! der Abend gestern im SO36 war klasse!

Ein restlos ausverkauftes SO36, ein klasse Publikum und ein stakes Stück auf der Bühne!! Für uns war es toll, den Abend veranstaltet zu haben – Dicker Dank geht raus, an alle die geholfen haben ihn möglich zu machen!

der Fotograf Christian Ditsch hat tolle Fotos von der Show gemacht:
FOTOS

Ihr hört mal was von uns, und das lange vor dem ersten Mai! Zusammen mit der Antifaschistischen Linken Berlin veranstalten wir das nö theater aus Köln mit ihrem Stück V wie Verfassungsschutz. Das Theater Stück wird am 05.12.2013 im kreuzberger SO36 aufgeführt!

Der Vorverkauf beginnt am 01. November und die Tickets gibt es bei Red Stuff , in der Buchhandlung Schwarze Risse oder im Disorder Rebel Store.

disorder rebel store barrio antifascista berlin kreuzberg

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Theaterstück / Deutsch

Wer ist eigentlich dieser „Verfassungsschutz“, was tut er und brauchen wir ihn überhaupt? Laut Angaben des Verfassungsschutzes beantworten drei Viertel der deutschen Bundesbürger diese Frage mit „Ja.“. Das nö-theater Köln stellt diesem jedoch ein klares „NÖ!“ entgegen. Auf Basis intensiver Interviews, Beobachtungen und Recherchen entwickelten sie das politische Satirestück „V wie Verfassungsschutz“. Es werden die Verstrickungen des deutschen Inlandsgeheimdienstes mit der NSU beleuchtet, die „fünf peinlichsten Fälle für den Verfassungsschutz“ neben den Pannen mit prostitutionsähnlichen V-Mann-Praktiken inszeniert. Dazwischen tanzt fröhlich Leo Lupix, das Maskottchen des Verfassungsschutzes. Die Kölner Theatertruppe hebt für uns den Zeigefinger und sagt: V wie… Vertuschung, V wie… Verzweiflung – V wie… Versagen.

Eine hohe Wand beklebt mit Zeitungen. Gefühlt aus jeder zweiten Schlagzeile plärren den Zuschauer die Worte „NSU“ und „Verfassungsschutz“ an. Schwarze Leuchtsignale eines Skandals. Die Wucht der Balken (hier ist das Wort „Schlagzeile“ wörtlich zu nehmen) hat offenbar auch die drei schwarz gekleideten Darsteller Talke Blaser, Asta Nechajute und Felix Höfner im Würgegriff. Wer ein Stück über den Verfassungsschutz erarbeitet, muss mit dem Recherche-Overkill rechnen: Suchmaschinen, Zeitungen, Fernsehen, Hörfunk, Bücher – die Medien quollen und quellen über von Infos und Meinungen zu den Versäumnissen des Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit der rechtsradikalen Mordserie. Der junge Regisseur Janosch Roloff, der gerade seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie beendet hat, macht in seiner dritten Inszenierung „V wie Verfassungsschutz“ aus der Überforderung eine Tugend und lässt das Schauspielertrio die Orientierungslosigkeit im Infodschungel gleich mitspielen.

Nichtsdestotrotz verirrt sich die Produktion nie im Dickicht des Materials. Da wird ein Anwerbeversuch wie in einer Zeitschleife immer wieder durchgespielt; die Beziehung zwischen V-Mann und Führungsoffizier berührt die Intimitätsgrenze; dass die ganze V-Mann-Unterwanderung letztlich aber auch den Terror mitfinanziert, ob nun von rechts oder links, wird dabei auch deutlich, natürlich fehlen auch nicht die Stammtischparolen in der Kneipe – und zu allem gehören selbstverständlich die klassischen Outfits von Bomberjacke über Trenchcoat bis zum biederen Bürokratenanzug. Es sind die bekannten Verfassungsschutztopoi – doch wie kommt man einer Behörde nah, deren primäre Aufgabe die eigene Unsichtbarkeit ist? Roloff und seine Truppe setzen die angelesenen Infos mit unseren vom Kino überformten romantischen Geheimdienstbildern in Beziehung und jonglieren lustvoll damit. Dabei wird auch klar, dass es einen tieferen Zusammenhang zwischen V-Mann und Theaterschauspieler gibt: Rollenspiel, multiple Identität und Verkleidungslust sind hier wie da anzutreffen.

Der Ton ist zwar immer ironisch-verspielt, selbst bei der Aufzählung der großen Skandale vom Schmücker-Mord bis zum Celler Loch, doch nie geht dabei das ernste Substrat dieser Groteske verloren. Es bleibt eine scharfe politische Kritik mit theatralen Mitteln, allerdings in einer komödiantischen Verkleidung. Verblüffend ist vor allem die bis in kleinste Gesten durchgeformte Haltung der drei Darsteller, die alle an der Theaterakademie studieren. Am Schluss allerdings suppt das Pathos kräftig über die Rampe, wenn die Morde der NSU und die Schauplätze, die die Truppe besucht hat, beschrieben werden. Hier wird der ganz dicke Pinsel geschwungen (oder sind die Tränen der Darsteller auch Ironie?). Nichtsdestotrotz ist „V wie Verfassungsschutz“ nach dem schon beachtlichen Dokustück „Der Vorgang Oury Jalloh“ Roloffs bisher beste Inszenierung, die jetzt schon Lust auf mehr macht.

See Ya there!!!

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01.05.2013 – eine Woche später http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/05/08/01-05-2013-eine-woche-spaeter/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/05/08/01-05-2013-eine-woche-spaeter/#comments Wed, 08 May 2013 12:21:48 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/05/08/01-05-2013-eine-woche-spaeter/ Eine Woche nach dem ganzen Wirbel um den ersten Mai melden wir uns mit einem dicken, fetten und herzlichem THANK YOU ALL zurück auf Sendung! Thank you an die Theken Crew, die die Soli Bar grossartig gerockt hat, Thank you Pappsatt, Thank you an alle Bands und KünstlerInnen die aufgetreten sind, Thank you an die Infotische und die Vokü, die Kaffe und Kuchen Stände, Thank you Nachbarschaftsgarten, Rauchhaus und Kinderbauernhof, Thank you an die Techniker*innen, Thank you Freie Schule für den Kinderspace, Thank you an die vielen fleissigen Hände und ganz doll Thank you an Alle die dabei waren, und die angenehme Stimmung ausgemacht haben.

Das war das dritte Jahr, in dem wir das Barrio Antifascista im Carlo Giuliani Park organisiert haben, und das siebte Jahr, in dem wir das kulturelle Programm vor und nach der revolutionären ersten Mai Demo gestaltet haben. Wir sind, trotz enorm vieler Anstrengungen und einem fetten Batzen Arbeit guter Dinge, was dieses Projekt betrifft. Wir empfinden die gesamte Stimmung im Park als angenehm und als tatsächliche Alternative zu einem unpolitischen und sinnfreien Spektakel. Das es uns bei der Durchführung und Planung genau darum geht, haben wir schon mehrmals beschrieben, und auch dieses Jahr ist unser Resümee durchaus positiv! Wir freuen uns das es einen linken, unkommerziellen Ort gibt, den wir am ersten Mai in Kreuzberg lange vermisst haben, in dem es möglich ist Politik und Kultur zu verbinden, beisammen zu sein und eine Alternative zu den bestehenden Verhältnissen zu demonstrieren!

So Weit erstmal.
Barrio Antifascista Crew, 08. Mai 2013

Carlo Giuliani Park Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg
Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg
Barrio Antifascista 2013 Berlin Kreuzberg
Ahne Barrio Antifascista berlin Kreuzberg
Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg
Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg
barrio antifascista berlin kreuzberg
Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg
Carlo Giuliani Park Barrio Antifascista

In All den Jahren haben folgende KünstlerInnen das Barrio Antifascista mit Ihren Auftritten unterstützt. Alle haben dabei auf ihre Gage verzichtet und wir finden das eine bemerkenswerte Liste zusammen gekommen ist!!! Danke Euch allen nochmals:

+ The Movement
+ Cartouche
+ Fermin Muguruza
+ La Gale
+ Ahne
+ YOK
+ DrowningDog
+ Mono und Nikitaman
+ Dj Eule
+ Dj Shapur
+ Fil und Sharkey
+ Banda Bassotti
+ Guts Pie Earshot
+ Keny Arkana
+ La Resistencia
+ Microphone Mafia
+ Chaoze One
+ Connection Musical
+ Dota und die Stadtpiraten
+ KOP
+ Tapete andthe crying Wolf
+ Detrend CityRockers
+ Irie Revoltes
+ 4 Xsample
+ Red Star Soundsystem
+ DJ Vega, Djane Alora O. Dj Seven

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http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/05/08/01-05-2013-eine-woche-spaeter/feed/
Barrio Antifascista 2013 http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/04/17/barrio-antifascista-2013-2/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/04/17/barrio-antifascista-2013-2/#comments Wed, 17 Apr 2013 14:21:32 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2013/04/17/barrio-antifascista-2013-2/ Es ist unser Leben, unsere Zeit, unsere Stadt!

Wir heissen Euch Alle am ersten Mai im Carlo Giuliani Park willkommen – willkommen zu einem Tag des rebellischen, bunten, lauten, ungehorsamen Protests. Zu einem Tag des gemeinsamen Feierns und Kennenlernens. Zu einem Tag des gemeinsamen Demonstrierens, wo und wie es uns gefällt. Zu einem Tag, an dem unser NEIN noch hörbarer wird und weit über den Kiez hinaus schallt!

Am 1. Mai – vor und nach der Revolutionären 1. Mai Demo – BARRIO ANTIFASCISTA Open Air – ab 14 Uhr im Carlo Giuliani Park!

14 Uhr – DJ VAGA *mestizo djset aus berlin
15 Uhr – AHNE *lesebühnenautor aus berlin
16 Uhr – CARTOUCHE *antifascist – chanson – punk aus paris
17 Uhr – DJ SPONTI MANIFESTANTI *kiezbeatz xberg
18 Uhr – REVOLUTIONÄRE 1.MAI DEMO *lausitzer platz
21 Uhr – THE MOVEMENT *antifascist mod-punk-rock-ska aus kopenhagen
22 Uhr – LA GALE *radical hip hop aus lausanne/beirut
23 Uhr – FERMIN MUGURUZA *mestizo – ska – hip hop – punkrock aus dem baskenland

Wir organisieren diese Bühne vor und nach der revolutionären ersten Mai Demo, weil wir keinen Bock auf eine sinnentleerte Biermeile haben! Weil wir hier wohnen und weil wir eine rebellische, linke Kultur präsentieren deren Teil wir sind! Wir kommen aus den unterschiedlichsten Strömungen, wir sind Teil verschiedener sozialer Kämpfe, Projekte und Strukturen. Wir sind unversöhnlich, wütend und fest entschlossen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen und wir werden unsere Stimme auch nicht an die Parteien abgeben, die uns mit leeren Versprechungen bescheissen. Wir wollen Teil einer Gesellschaft sein die kollektiv und selbstbestimmt ihren Alltag organisiert, in dem weder Geschlecht, Herkunft, Sexualität oder was auch immer für ein Konstrukt eine Rolle spielt.

Die Stadt sind wir Alle! Unsere Stadt funktioniert ganz anders als das, was uns als unumstösslich verkauft wird. Wir leben nicht auf Schienen, und auch nicht in einem Hamsterrad, einem Vakuum und nicht in einem Hochsicherheitsbereich. Die Stadt ist kein privatisiertes Areal, kein Club und keine Lobby, sondern der Ort der Menschen die in ihr leben wollen. Wir haben keine Lust mehr, uns bestimmen und massregeln zu lassen.

Die Stadt machen wir uns selbst! Wir wollen eine ganz, ganz andere Stadt! Wir wollen ein ganz, ganz anderes Berlin! Wir wollen ein ganz, ganz anderes Leben im Hier und Jetzt! Wir haben Sehnsucht nach bunten Fassaden, nach Freiräumen und Wagenplätzen, nach vielen Menschen auf der Strasse und nach emanzipatorischer Veränderung! Wir wollen uns nicht den ganzen Tag mit Arbeit und Stress um die Ohren schlagen, um Miete, Strom und Krankenkasse zahlen zu können, wir wollen uns auch nicht weiter von Ämtern schikanieren und blossstellen lassen. Wir beten kein goldenes Kalb an, keinen Boss und haben auch sonst keine Helden. Wir wollen Bewegungsfreiheit und Schönheit! Wir wollen Keine Kontrolleure in der U-Bahn und überhaupt keine Kontrollen die unsere Papiere verlangen und uns in Legale und Illegale spalten. Wir scheissen auf die Behörden die uns das Leben schwer machen und wir lehnen es ab, Randfiguren in einem schlechten Spiel zu sein.

Die Stadt sind wir Alle! Und wir wollen in ihr ein explosives, schönes Leben führen. Wir wollen aus den uns zugewiesenen Rollen ausbrechen. Frei, radikal und wild. Wir wollen ein Miteinander erleben, das Rassismus und Sexismus überwindet, ein Nebeneinander ohne Konkurrenz und Feindschaft, ohne Gewalt und Isolation. Wir rufen dazu auf, Gesellschaft neu zu denken! Eine Gesellschaft, in der Unterdrückung und Dummheit ein für alle Mal auf den Müllhaufen der Geschichte verbannt wird. Eine Gesellschaft in der es Zeit und Raum gibt für Fortschritt, der den Menschen dient, und Arbeit die Sinn macht! Wir nehmen uns Platz für Mitbestimmung und Gestaltung, Respekt und Freiheit!

Wir haben die Schnauze voll von prügelnden Bullen und ihrem Pfefferspray, dem Ordnungsamt und Security Robotern in unseren Strassen, von Auflagen, Verordnungen und Bestimmungen. Wir wollen keine Überwachungskameras auf unseren Plätzen, kein Alles-Verboten-Schild auf dem Rasen und keine kommerzielle Bespassung für die Massen. Kein Helikopter mit seinen Wärmebildkameras und keine High Tech Überwachung auf all unseren Wegen. Wir wollen einen kunterbunten urbanen Dschungel in dem viele Welten Platz haben, die sich ausprobieren und ausleben können. Es ist unser Leben, unsere Zeit, unsere Stadt!

Uns hängt das beschissene Fernsehprogramm zum Hals raus, der totale Ausverkauf von Kultur und Bildung. Eine Unterhaltungsindustrie, die alles zu Plastik macht, verwurstet und verballert bis nur noch der grösste Stumpfsinn übrig bleibt. Kulturfabriken, die Trends im Sekundentakt produzieren und jede Kreativität ausquetschen und vermarkten. Die kreischende Stimme der Werbewelt, die uns jeden Tag anschreit: „kauft jede Menge sinnlosen Scheissdreck“ – Wir haben die gefilterten und schwachsinnigen Nachrichten satt, die uns Krieg und Naturzerstörung als Normalzustand eintrichtern, die uns erklären, was hier Recht und Unrecht ist. Wir haben die Reden der Politiker satt. Wir haben die Mächtigen der Welt satt! Der neoliberale Markt und die Rendite können kacken gehen! Der Standort Deutschland kann uns gestohlen bleiben und die, die Gehorsam, Rasse, Nation und Moral predigen, können uns mal! Wir brauchen Keine Rüstungskonzerne und kein Wettrennen an den Börsenmärkten. Wir haben den Reichtum satt! Wir ertragen den Überfluss nicht mehr!

Die Stadt sind wir Alle! Wir haben keine Lust mehr die nächste Mieterhöhung hinzunehmen, und erst Recht nicht uns vertreiben zu lassen. Wir wollen keine tote, sterile Stadt und keine cleanen Glasfassaden, keine Multinationalen Konzerne und keine Luxus Lofts für die Business Class. Wir wollen den Profit nicht, der der Motor eines Systems ist, das die Mehrheit der Menschheit nicht in Frieden, Freiheit und Würde leben lässt. Wir wollen das alles nicht! Wir wollen die nicht, die an Hunger, Elend und Not verdienen, die an Kriegen profitieren und wir wollen die nicht, die Geschäfte mit dem Tod machen. Nicht die, die nur Geld und Karriere kennen, und nicht die, die uns ein Paradies nach dem Tod versprechen. Wir sind widerspenstig, rebellisch und dagegen! Wir wollen kein Gift im Essen, keinen Atomstrom, kein Leistungsterror und keine Grenzen. Keinen Catwalk in unseren Kiezen und keinen Ego-Life-Style in einer masslosen Hochgeschwindigkeitswelt die durchgestylt nach Masterplan funktioniert. Keine Strassen die frei von Graffiti und jeder Art von Kunst und Mitgestaltung sind, keine teuren Clubs und Läden und auch sonst wollen wir keine Stadt, in der nur Kontrolle, Profit und Stumpfsinn regiert.

Die Stadt sind wir Alle! Wir wollen Freiflächen und Häuser, in denen wir zu Hause sein können mit allem was dazugehört, einem unkommerziellen Strassenleben und freundschaftlicher Nachbarschaft. Wir sind keine Kunden oder Mitglieder, keine VIPersons und auch sonst nichts, das sie uns als BeBerlinCity andrehen wollen! Wir ertragen die Friedhofsruhe nicht, und nicht die Sauberkeit steriler Einkaufspassagen. Wir wollen keine Ausgrenzung durch Geld oder Herkunft, keine Zugehörigkeit die erkauft werden muss – wo nur reinkommt, wer Glück hat oder rausfliegt, wer Pech hat.

Wir werden weiterhin für eine Stadt kämpfen, in der wir dem Leben auf der Spur sein können, denn genau darum geht es uns! Wir werden weiterhin dem Unrecht entgegen treten, völlig egal ob es in Form von Zwangsumzügen und Vertreibung daher kommt, oder als Abschiebung von Flüchtlingen, als Atomtransport, Gentechnisches Experiment, Luxusloft, Privatisierung oder als Aufmarsch von Neonazis. Wir kämpfen gegen die Zerstörung unseres Planeten und gegen die Feinde der Freiheit! Wir wollen Alles – Wir wollen Alles für Alle!

Wir grüssen die Refugees auf dem O-Platz Camp!
Wir grüssen die Köpi und den Wagenplatz!
Wir grüssen die Ton Steine Gärten und den Kinderbauernhof!
Wir grüssen das Georg von Rauchhaus und das New York im Bethanien!
Wir grüssen die Revolutionäre Erste Mai Demo!
Wir grüssen die Antifa Blockaden!
Wir grüssen die räumungsbedrohte Linienstrasse206!
Wir grüssen das BAIZ!
Wir grüssen den Wagenplatz an der Rummelsburg!
Wir grüssen das Blockupy Forum!
Wir grüssen die K.V.U.
Wir grüssen das Irving Zola Haus!
Wir grüssen die kollektiven Betriebe und Projekte!
Wir grüssen das MieterInnen Camp am Kotti!
Wir grüssen den revolutionären Ersten Mai auf der ganzen Welt!
Wir grüssen Kreuzberg – wir grüssen das ganz andere Berlin!

Die Stadt sind wir alle!
Barrio Antifascista 2013

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1. MAI 2012 – Barrio Antifascista http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/05/03/1-mai-2012-barrio-antifascista/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/05/03/1-mai-2012-barrio-antifascista/#comments Thu, 03 May 2012 12:45:27 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/05/03/1-mai-2012-barrio-antifascista/ Dear Friends!

in den nächsten Tagen schreiben wir hier an dieser Stelle was dazu, wie das Barrio Antifascista 2012 aus unserer Sicht gelaufen ist. So viel schon mal vorweg – Wir sind bester Stimmung und freuen uns über den gelungenen Tag und den klasse Abend. Jetzt schon mal ein Dickes, Fettes THANK YOU an alle, die das Barrio möglich gemacht haben! Yok, Fil, DrowningDog, Dj Vaga, Shapur, Mono und Nikitaman und Don Eule – Danke für eure tollen Beiträge – Ihr seid super! Alle HelferInnen und SupporterInnen – Thanx a lot – die viele Arbeit hat sich gelohnt!

so weit – so gut! Bis bald, Eure barrio Antifascista Crew!

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PS.: hier ein Artikel im ND

thanx a lot for all great fotos to libertinus!

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BARRIO ANTIFASCISTA 2012 CALLING http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/04/02/barrio-antifascista-2012-calling/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/04/02/barrio-antifascista-2012-calling/#comments Mon, 02 Apr 2012 20:46:57 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/04/02/barrio-antifascista-2012-calling/ Liebe Freundinnen und Freunde,

Wir laden Euch herzlich zum diesjährigen Barrio Antifascista am 1. Mai in den Carlo Giuliani Park ein! Wir freuen uns auf einen bunten Nachmittag mit Gästen und NachbarInnen, auf eine kraftvolle und entschlossene Demo, und einen hoffentlich langen Abend mit Bands und DJs im Park.

Wir haben trotz einiger Schwierigkeiten und Nervereien ein Programm zusammengestellt, welches unser kultureller Beitrag zum revolutionären 1.Mai 2012 in Berlin Kreuzberg ist, ein Tag, den wir gern mit Euch allen zusammen erleben und gestalten wollen. Die Motivation, das Ganze noch einmal aufzuziehen war viel positives Feedback und unser Wunsch am 1. Mai einen Raum in Kreuzberg zu schaffen, der fernab von Kommerz und inhaltsleerer Bierstimmung Standpunkt bezieht. Nach der Erfahrung des letzten Jahres sind wir überzeugt, dass es möglich ist, auch an diesem Tag einen alternativen, politischen Space in Kreuzberg zu öffnen, der von Vielen gesucht und angenommen wird.

Letztes Jahr haben wir den „Carlo Giuliani Park“ eröffnet. Es war uns ein besonderes Anliegen zum 10. Jahrestag der Proteste von Genua und dem Tod Carlos zusammen zu kommen, zu erinnern und nach vorn zu schauen.

Dafür stehen wir auch heute: Dieser Park soll ein Freiraum sein, der den Menschen gehört, ein Ort der Begegnung und des Respekts – ein Park ohne Konsum- und Leistungsterror, ohne Sicherheitswahn und Überwachung. In Berlin gibt es kaum noch Plätze wo wir sein können, ohne Geld ausgeben zu müssen, ohne Kunde zu sein oder sich wie auf einem Laufsteg vorzukommen. Warum? Wer hat die Plätze gestohlen? Wer hat die Kultur, den Sinn für Musik, Kunst und Gemeinsamkeit gestohlen? Wer hat unsere Stadt gestohlen? Es sind die Verantwortlichen für Privatisierung und Kommerz, die Profitstrategen des freien Marktes, die Ingenieure des grauen Alltags. Es ist das Model der Konkurrenz, dem wir unsere kollektive Ablehnung entgegen stellen.

Der erste Mai verbindet uns mit allen kämpfenden Menschen weltweit, die aufstehen um für eine Welt einzutreten, in der Unterdrückung, Naturzerstörung, Krieg und das Wettrennen an den Börsen der Metropolen ein für alle Mal Geschichte sind.

Hier und heute demonstrieren wir unsere unversöhnliche Sehnsucht nach einem anderen, solidarischen Leben. An einem Ort jenseits von Verwertbarkeit, Konsum und ohne die einzige, richtige Wahrheit zu beanspruchen:

„Nein, es gibt keine alleinigen Wahrheiten, und auch keine endgültigen Kämpfe, aber es ist immer noch möglich, uns an möglichen Wahrheiten zu orientieren, im Gegensatz zu den offensichtlichen Nichtwahrheiten, und diese zu bekämpfen. Es ist möglich, einen Teil der Wahrheit zu sehen, sie aber nicht als solche zu erkennen – Aber es ist unmöglich, das Böse zu betrachten und es nicht als solches zu erkennen. Das Gute existiert nicht, aber das Böse, glauben wir, schon.“ (Subcommandante Marcos)

Ganz besonders danken und grüssen möchten wir den Nachbarschaftsgarten „Ton Steine Gärten“, das Rauchhaus und den Kinderbauernhof, die uns mit Vertrauen und freundschaftlicher Nachbarschaft zur Seite stehen. Food for Action, Kinderzirkus Zakk und die Schatzinsel, die Kistenkletter-Crew, die vielen fleissigen (Theken)helferInnen und alle die sich solidarisch beteiligen… you all rock und ohne euch würde es das Barrio in dieser Form nicht geben können!

In diesem Sinne freuen wir uns auf einen gemeinsamen Tag mit Euch Allen,
See you in the Barrio!

Eure Barrio Antifascista Crew.

alle Infos unter:

14 uhr DJ VAGA latinbeats
15 uhr YOK pocketpunk an ukulele und quetsche
16 uhr FIL UND SHARKEY berlins finest politcomedy
17 uhr DROWNING DOG AND DJ MALATESTA rap militante aus milano
18 uhr REVOLUTIONÄRE 1.MAI DEMO lausitzer platz
20 uhr SEVEN & ALORA O. global beats dub punk
21 uhr DJ SCHAPUR electro punk
22 uhr MONO UND NIKITAMAN raeggae live
23 uhr DJ DON EULE worldwide music cargo

Ab 14 Uhr: VOKÜ food for action +++ Kinderspace +++ Kistenklettern +++ Benefit Bar +++ Infostände +++ kaffee und Kuchen +++ Infos +++

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+ Cofe and Cakes – Kreuzdorf
+ Kinderzirkus Zack
+ Kistenklettern
+ Waffelstand
+ Infostände
+ Infos zu Boats4People
+ Infos zu Blockupy Frankfurt
+ Food 4 Action
+ Solibar

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http://barrioantifascista.blogsport.de/2012/04/02/barrio-antifascista-2012-calling/feed/
Barrio Antifascista – here we go… http://barrioantifascista.blogsport.de/2011/08/25/erster-eintrag/ http://barrioantifascista.blogsport.de/2011/08/25/erster-eintrag/#comments Thu, 25 Aug 2011 13:09:03 +0000 Administrator Allgemein http://barrioantifascista.blogsport.de/2011/08/25/erster-eintrag/ Das Barrio Antifascista ist ein linkes Festival das jährlich am 1. Mai in Berlin Kreuzberg statfindet. Seit 2008 gestalten wir das kulturelle Programm in Bezug auf den revolutionären 1 Mai in Berlin Kreuzberg. In den ertsten beiden Jahren haben wir die Bühne am Kottbusser Tor organisiert und nach einer Pause im Jahr 2010 sind wir 2011 in den Carlo Giuliani Park umgezogen. Hier ist es uns gelungen einen alternativen freien Raum zu eröffnen, der Platz für chilliges Beisammensein, unkommerzielle Infostände, Kinderspace, Volksküche, Konzerte und vieles mehr bietet. Wärend der 1. Mai Demonstration machen wir eine Bühnenpause – das Programm geht dann im Anschluss an die Demo mit Live Acts weiter…
Bisher sind folgende KünstlrInnen nur für Fahrtkosten aufgetreten:
+ The Movement
+ Cartouche
+ Fermin Muguruza
+ La Gale
+ Ahne
+ YOK
+ DrowningDog
+ Mono und Nikitaman
+ Dj Eule
+ Dj Shapur
+ Fil und Sharkey
+ Banda Bassotti
+ Guts Pie Earshot
+ Keny Arkana
+ La Resistencia
+ Microphone Mafia
+ Chaoze One
+ Connection Musical
+ Dota und die Stadtpiraten
+ KOP
+ Tapete andthe crying Wolf
+ Detrend CityRockers
+ Irie Revoltes
+ 4 Xsample
+ Red Star Soundsystem
+ DJ Vega, Djane Alora O. Dj Seven

Barrio Antifascista Logo

Wir bedanken uns bei allen beteiligten für die fette Unterstützung und hoffen mit euch allen zusammen in den nächsten Jahren ähnlich tolle Tage und Abende wie am 1 Mai 2011 möglich machen zu können! Ganz besonders bedanken und grüssen möchten wir den Nachbarschaftsgarten Ton Steine Gärten - die uns mit Vertrauen und freundschaftlicher Nachbarschaft zur Seite gestanden haben. Food for Action, Kinderzirkus Zakk und die Schatzinsel, die Kistenkletter-Crew, die vielen fleissigen ThekenhelferInnen und alle die sich solidarisch beteiligt haben… you all rock und ohne euch würde es das Barrio in dieser Form nicht geben können! See ya 2012!

zwei kurze Videos vom Barrio Antifascista Konzert mit Irie Revoltes könnt ihr hier sehen! 1 und 2 Hier noch ein Video vom 1. Mai 2008 – als das Konzert noch auf dem Truck der Demo stattgefunden hat mit Keny Arkana
für ein ganz anderes Berlin – Barrio Antifascista!
Irie revoltes - Barrio Antifascista
Barrio Antifascista 2011


Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg


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Barrio Antifascista im Carlo Giuliani Park


Barrio Antifascista - La resistance
Barrio Antifascista - Berlin Kreuzberg


Keny Arkana Berlin Barrio Antifascista
Barrio Antifascista Berlin Kreuzberg





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Beats against Fascism - Berlin Kreuzberg
Barrio Antifascista - berlin Kreuzberg

BARRIO ANTIFASCISTA

am 1. Mai 2011 ist die Barrio Antifascista Bühne in den Carlo Giuliani Park umgezogen – Der Park im Bethanien hat an diesem Tag seinen Namen erhalten. Dazu gab es folgende Erklärung, die wir hier dokumentieren:

10 Jahre nachdem Carlo Giuliani von der italienischen Polizei erschossen wurde, eröffnen wir den Carlo Giuliani Park in Berlin Kreuzberg. Dieser Park soll ein Freiraum sein, der den Menschen gehört, ein Ort der Begegnung und des Respekts – ein Park ohne Konsum- und Leistungsterror, ohne Sicherheitswahn und Überwachung. In Berlin gibt es kaum noch Plätze wo wir sein können, ohne Geld ausgeben zu müssen, ohne Kunde zu sein oder sich wie auf einem Laufsteg vorzukommen. Warum? Wer hat die Plätze gestohlen? Wer hat die Kultur, den Sinn für Musik, Kunst und Gemeinsamkeit gestohlen? Wer hat unsere Stadt gestohlen? Es sind die Verantwortlichen für Privatisierung und Kommerz, die Profitstrategen des freien Marktes, die Ingenieure des grauen Alltags.
Der Name Carlo`s soll uns erinnern und gleichzeitig nach vorne schauen lassen, uns Mut und Kraft geben weiterhin für eine Welt zu kämpfen, in der Unterdrückung, Naturzerstörung, Krieg und das Wettrennen an den Börsen der Metropolen ein für alle Mal Geschichte sind.
Vor 10 Jahren haben wir uns mit hunderttausenden Menschen aus der ganzen Welt in Genua getroffen um den selbsternannten Repräsentanten des globalen Nordens, den so genannten „G8“ unser „NEIN!“ entgegen zu schleudern. Unser „NEIN!“ zu ihrer Plastikwelt, die alles zu Waren macht, an der die Menschen nur noch als ProduzentInnen des Reichtums für einige Wenige teilnehmen dürfen. Unser „NEIN!“ zu einer Welt, auf der nur ein kleiner Teil der Bevölkerung das Recht auf Ernährung, Bildung und körperliche wie psychische Unversehrtheit hat. Unser „NEIN!“ zur tödlichen Logik des Kapitalismus.
Denn unser „NEIN!“ vereint und stärkt uns!
Unser „NEIN!“, überquert Grenzen, schmuggelt sich an Zollbehörden vorbei, überwindet die sprachlichen und kulturellen Unterschiede, und vereinigt den ehrlichen und noblen Teil der Menschheit, der auch, und das darf man nicht vergessen, ihre Mehrheit ist. Unser „NEIN!“ braucht keine Genehmigung, keine Partei und auch kein Hoffen auf eine höhere Gewalt.
Denn unser „NEIN!“ ist das „JA!“ zum Leben, zur Kollektivität, denn wir glauben an Solidarität und Schönheit – unser „NEIN!“ ist der Mut zur Utopie!
Wir, die wir uns in Genua trafen, waren geeint durch die Hoffnung und die Entschlossenheit für eine andere Welt zu kämpfen. Inspiriert durch die zapatistische Bewegung, die 1994 „eine andere Welt ist möglich“ ausrief. Wir waren Teil der Proteste von Seattle und Prag, der Weltsozialforen und unserer jeweiligen lokalen Kämpfe. Die Antwort der Herrschenden in Genua war klar: Auf die Köpfe, die sie nicht erobern konnten mussten sie einschlagen, die lauten Stimmen für eine andere Welt sollten zum Schweigen gebracht werden. Carlo wurde erschossen. Tausende wurden verletzt, verhaftet und gefoltert. In Bolzaneto, in der Diaz Schule, auf den Polizeistationen, im Gefängnis Marrassi. Wir haben nicht vergessen, und wir stehen noch immer hier!
Das, was damals schlecht war, ist heute noch beschissener. In atemberaubender Geschwindigkeit exportieren Sie Kriege, Klimakatastrophen und Börsencrashs. Unsere Hoffnung, dass sich dieses System selber zu Fall bringen würde, erfüllte sich bislang leider nicht. Eine Minderheit habsüchtiger Krimineller hat dem Rest der Menschheit und der ganzen Erde den Krieg erklärt. Wir erleben derzeit eine nukleare Katastrophe, für die die Mächtigen der Welt verantwortlich sind. In ihrem Profitwahn hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung, die Teile unseres Planeten unbewohnbar macht.
War vor 10 Jahren unser „NEIN!“ richtig, so ist es das heute erst Recht!
Allerorts formiert sich neuer Widerstand. Weltweit gehen die Menschen auf die Strasse und lassen sich nicht länger mit den ihnen zugewiesenen Zuschauerplätzen am Rande der Geschichte abspeisen. Der Hunger nach sozialem Umbruch und Würde ist da. Wir sind da!

„Man sagt uns, daß es sich bei der Globalisierung um einen unvermeidlichen Prozess handle, der wie die Schwerkraft wirke. Darauf antworten wir: Dann müssen wir eben die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft setzen.“ Subcomandante Marcos / Chiapas

Es lebe die Rebellion, die „NEIN!“ sagt!
Tod dem Tod!

Genova Libera – Berlin Kreuzberg 2011




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